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Petra Pau, Bundestagsabgeordnete, am 24. April 2017 zum Mobbing gegen einen jüdischen Schüler der Gemeinschaftsschule in Berlin-Friedenau: „Allerdings zeigt uns dieser Vorfall (…) die Unfähigkeit, mit Antisemitismus angemessen umzugehen. Verharmlosung, Relativierung (…) – das sind ganz gängige Reaktionen (…), die (…) selbst wiederum antisemitische Tendenzen innehatten.“
geschrieben am 28. April 2017, ergänzt am 1. Mai 2017 Versagen, Unfähigkeit – das sind die Vorwürfe gegen Uwe Runkel, den Leiter der Schule in Berlin-Friedenau, an der ein jüdischer Schüler monatelang gemobbt wurde: In einem Leserbrief in der „Welt“ vom 19. April warf Lehrer Dietmar Schewe seinem „Kollegen“ Runkel „Versagen als Rektor“ vor. Und Marina Chernivsky kritisierte in ihrem Artikel in der „Jüdischen Allgemeinen“ vom 27. April die „Unfähigkeit der pädagogisch Verantwortlichen, sowohl den Antisemitismus in ihren Reihen zu thematisieren als auch Konsequenzen daraus zu ziehen.“ In ihrer Rede am 24. April (bei der Vorstellung des Antisemitismusberichts im Bundestag) sprach Petra Pau mit Blick auf das Mobbing in Friedenau…