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RBB-Intendantin Patricia Schlesinger am 14. Juli 2017: „Man hätte, wie Sie schreiben, den ‚Tagesschau-Bericht‘ an dieser Stelle mit anderen Bildern unterlegen können. Der Ansatz der Redaktion dokumentiert die Ruchlosigkeit antisemitischer Propaganda (…).“
geschrieben am 15. Juli 2017 Am 14. Juli 2017 antwortete RBB-Intendantin Patricia Schlesinger dem Marie-Josenhans-Institut auf dessen Programmbeschwerde. Das Institut hatte sich ja darüber beschwert, dass die Tagesschau am 21. Juni 2017 – zur besten Sendezeit gegen 20 Uhr – eine Fotomontage zeigte, auf der Angela Merkel als Hündin an der Kette von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zu sehen war. Hier Frau Schlesingers Antwort im Wortlaut: 14. Juli 2017 Sehr geehrte Frau Shin, haben Sie besten Dank für Ihre Zuschrift vom 22. Juni 2017. Ihre Programmbeschwerde hat das NDR-Gremienbüro zuständigkeitshalber an mich weitergeleitet. Der rbb ist zur Beantwortung für Beschwerden, die sich gegen Beiträge in der Urheberschaft des ARD-Hauptstadtstudios Berlin…
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Alan Posener in seiner Email vom 18. Mai 2017 an die Kollegen vom Berliner „Tagesspiegel“: „Wenn es um Juden und Israel geht, werden alle Klischees aufgefahren, die zur Verfügung stehen.“
geschrieben am 13. Juni 2017, geändert am 5. Juli 2017 Der Berliner „Tagesspiegel“ berichtete am 18. Mai 2017 über den 14jährigen jüdischen Schüler, der an seiner Schule in Berlin-Friedenau gemobbt worden war. Die Überschrift: „Der Jude als Klassenfeind“. Dabei ein Foto von einem Jugendlichen mit Kippa, der in der Schule eine Treppe hinunterläuft. Der gemobbte jüdische Junge hatte aber in der Schule nie eine Kippa getragen. Ist es in Ordnung, einen Artikel über einen jüdischen Schüler, der keine Kippa trägt, mit einem Foto zu illustrieren, auf dem ein Schüler mit Kippa zu sehen ist ? Das Marie-Josenhans-Institut schrieb an den „Tagesspiegel“ – und an den Journalisten Alan Posener. Posener hatte…