Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) über ihre Antidiskriminierungsbeauftragte Saraya Gomis am 6. April 2017 in der Fragestunde des Berliner Abgeordnetenhauses: „Unsere Antidiskriminierungsbeauftragte ist sofort in die Schule gegangen (…).“
geschrieben am 10. und 11. April 2017, ergänzt am 12., 13., 14. April und 21. Dezember 2017
Die Antidiskriminierungsbeauftragte Saraya Gomis sei „sofort“ in die Friedenauer Schule gegangen, an der ein jüdischer Schüler gemobbt worden war, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres in der Fragestunde des Berliner Abgeordnetenhauses. Aber Frau Gomis wurde offenbar erst dann tätig, als die Medien über den Skandal berichtet hatten.
1) Die Sofortmaßnahmen von Senatorin Scheeres in der Friedenauer Gemeinschaftsschule: Gespräche mit Schülern, Lehrern, Schulleitung, eine Schulversammlung, Projekttage, schulpsychologische Trainingsveranstaltungen für Lehrer
Noch immer wartet das Marie-Josenhans-Institut auf die Antwort von Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), die die Mitarbeiterin der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Marion Meemken schon am 6. April 2017 angekündigt hatte. An diesem Tag antwortete Frau Scheeres aber auf Fragen von Abgeordneten in der Fragestunde der Sitzung des Abgeordnetenhauses. Die Aussagen von Frau Scheeres sind im Plenarprotokoll, Seite 739 – 741, nachzulesen; ihren Auftritt dokumentiert auch ein Video zur Fragestunde.
Frau Scheeres sagte, dass sie „in keinster Weise“ Diskriminierung „an irgendeiner Schule“ akzeptiere. Inzwischen hätten „sehr viele Gespräche“ mit Schülern, Lehrern und der Schulleitung stattgefunden. Demnächst werde es eine Schulversammlung zum Thema geben. Und: „Die Schule hat sich aber auch entschieden, nach den Osterferien Projekttage zum Thema Antisemitismus, aber auch zum Nahohstkonflikt durchzuführen.“ Schulpsychologen hätten den Lehrern „Coachingangebote“ vorgestellt und bieten ihnen Einzelgespräche an. Auch die Schulaufsicht sei aktiv geworden. Es sei aber nicht zu akzeptieren, „dass die Schule stigmatisiert wird. Das findet nämlich gerade statt – in feinster Form.“ Sie meinte, „dass diese Diskriminierungsfälle, die in den Schulen stattfinden, eben auch ein Spiegelbild unserer Gesellschaft sind und dass diese Probleme auch in die Schule hineingetragen werden.“
2) Die Berliner Antidiskriminierungsbeauftragte für Schulen: Was heißt „sofort“ ?
Und noch etwas sagte Frau Scheeres, nachzulesen im Plenarprotokoll des Berliner Abgeordnetenhauses vom 6. April 2017 auf Seite 740: „Unsere Antidiskriminierungsbeauftragte ist sofort in die Schule gegangen (…).“
Wer ist die Berliner Antidiskriminierungsbeauftragte ? Frau Scheeres nennt ihren Namen nicht. Wie der „Tagesspiegel“ am 2. September 2016 berichtete, ist Frau Saraya Gomis die Antidiskriminierungsbeauftragte für Schulen in der Senatsbildungsverwaltung. In dem ARD-Tagesthemen-Beitrag vom 3. April 2017 kritisierte Frau Scheeres, dass sich die Schule zu spät an die Antidiskriminierungsstelle des Landes, also an Frau Gomis, gewandt habe. Frau Scheeres sagte im Interview: „Deswegen ist ja diese Stelle da letztendlich, wenn solche Diskriminierungsfälle auftreten, dass wir zum einen neutral auf die Situation schauen, aber auch eben dann die Schulen entsprechend unterstützen – das ist ein bisschen zu spät hier eingetroffen.“ (Die Antidiskriminierungsbeauftragte für Schulen bei der Senatsbildungsverwaltung, im TV-Beitrag „Antidiskriminierungsstelle des Landes“ genannt, ist übrigens nicht zu verwechseln mit der Antidiskriminierungsstelle der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung.)
Wenn Frau Scheeres also sagt, dass Frau Gomis „sofort“ in die Schule gegangen sei, dann bedeutet „sofort“ viereinhalb Monate nach dem ersten antisemitischen Vorfall in der Klasse des 14jährigen, als die Medien schon längst über den Skandal berichtet hatten. Die Kritik von Frau Scheeres richtet sich gegen die Schule, nicht gegen Frau Gomis: Die Schule hätte Frau Gomis informieren müssen, hat das aber unterlassen, so Frau Scheeres.
Eine Gegenfrage erscheint angebracht: Ist Frau Gomis nicht auch verantwortlich dafür, dass Informationen sie erreichen können ? Sie muss doch ihr Amt als Antidiskriminierungsbeauftragte so organisieren, dass sie auch von Lehrern, Schülern und Eltern als Ansprechpartnerin wahrgenommen wird – dass sie von dieser Seite informiert wird, auch wenn die Schulleitung „schläft“. Die Frage also: Wie präsent ist die Antidiskriminierungsbeauftragte in Berlins Schulen, und zwar gerade dann, wenn sie weder von der Schulleitung gerufen noch von der Senatorin geschickt wird ? (Karen Noetzel verwendet in ihrem Artikel in der „Berliner Woche“ – nach einem Briefing durch die Sprecherin der Senatsbildungsverwaltung Beate Stoffers – übrigens genau diese Formulierung: „Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie hat inzwischen ihre Antidiskriminierungsbeauftragte in die Schule geschickt.“) Gibt es etwa regelmäßige Sprechstunden von Frau Gomis in Schulen oder regelmäßige Besuche dort – oder ein Netzwerk von Lehrern, die Kontakt zu Frau Gomis halten? Die Antidiskriminierungsbeauftragte für Schulen hat bisher offenbar noch nicht einmal eine Internetseite, die in einer halben Stunde erstellt werden könnte …
Ein Foto in der Berliner Zeitung vom 1. September 2016 („Sie ist Berlins erste Mobbing-Beauftragte“) zeigt Frau Gomis, wie sie einen Ordner in der Hand hält, auf dem „Notfallpläne“ steht. Die Bildunterschrift lautet: „Sandra Scheeres stellt die neue Beauftragte gegen Rassismus in Schulen, Saraya Gomis, vor. In deren Händen der Ordner mit den Notfallplänen der Berliner Schulen.“ Was nützen die besten Notfallpläne, wenn sie – anstatt sie rechtzeitig in der Schule einzusetzen – nur zum Fototermin präsentiert werden ?
Frau Scheeres hat ja vor laufender Kamera – wie erwähnt – gesagt: „Dafür ist ja diese Stelle da letztendlich, wenn Diskriminierungsfälle auftreten (…).“ Also nochmals: Wofür ist Frau Gomis da, wenn sie noch nicht einmal bei solch massiven Diskriminierungen wie im Fall des 14jährigen rechtzeitig eingreifen kann ? Was wird Frau Gomis, was wird Frau Scheeres ändern müssen, damit in Zukunft eine „sofortige“ Intervention erfolgen kann, die auch wirklich das Wort „sofort“ verdient ? Hier liegt ein „Organisationsverschulden“ vor: die Antidiskriminierungsstelle hat anscheinend keine richtige Antenne für Diskriminierungsfälle.
3) Der „Brandbrief“ einer Lehrerin an einer Berliner „Brennpunktschule“: Lehrer-Rassismus als Schüler-Alltag
Bedenklich ist auch, dass Frau Gomis bisher zu dem „Brandbrief“ einer Berliner Lehrerin im „Tagesspiegel“ vom 20. März 2017 schweigt. Die Lehrerin an einer „Brennpunktschule“, die „auch im Interesse ihrer Schule“ anonym bleiben will, wirft ihren Kollegen vor, gegen die Schüler alle möglichen Vorurteile zu pflegen – und dabei kein „Vorurteilsbewusstsein“ zu haben. Mit anderen Worten: Nicht alle, aber viele Berliner Lehrer diskriminieren ihre Schüler in „Brennpunktschulen“ systematisch. Die Lehrerin spricht von „(Alltags-) Rassismus“. Das gehe so weit, dass Lehrer manchmal die Schüler schlagen – und dass am Ende der Schüler der Täter sei und der Lehrer das Opfer. Diese Haltung der Lehrer widerspreche „jeglichen pädagogischen Werten“. Es gehe darum, Schüler „rundzumachen“ – so die wortwörtliche Formulierung, die die Lehrerin hörte, als sie neu an ihre Schule kam. Am Ende steht eine Schule, in der die Lehrer keine Vorbilder mehr sind – und in der es keine Mitsprache für die Schüler gibt. Eine antidemokratische Schule also, die ihre Schüler nicht zu Demokraten erziehen kann und damit ihre pädagogischen Aufgabe verfehlt.
4) Diskriminierung in der Gemeinschaftsschule Berlin-Friedenau: der jüdische Junge in der „Mobbingzange“ oder in der „Mobbingfalle“
Natürlich drängt sich eine Frage auf: Wirft der Artikel der anonymen Lehrerin nicht auch ein grelles Licht auf die Vorfälle an der Gemeinschaftsschule in Berlin-Friedenau ? Was die Autorin über ihre Schule sagt, mag ja auch für andere „Brennpunktschulen“ oder Schulen mit hohem Ausländeranteil gelten – und damit auch für die Friedenauer Gemeinschaftsschule. Meine Frage also: War die im Artikel beklagte oft stattfindende Diskriminierung von Schülern durch ihre Lehrer sowohl Ausgangspunkt als auch Ursache – und vielleicht sogar entscheidende Ursache – für das ungebremste Mobbing gegen den jüdischen Schüler ?
Die Lehrerin beschreibt in ihrem Artikel eine „Doppelwirkung“ von Diskriminierung, auch wenn sie diesen Begriff nicht ausdrücklich benutzt: Erstens zeigt der Lehrer mit der Diskriminierung, dass er den betroffenen Schüler nicht achtet, also dass der Schüler auch vom Lehrer keinen Schutz zu erwarten hat. Zweitens ist der Lehrer für die Schüler kein richtiges Vorbild mehr; die Schüler können sich weder mit ihren Lehrern noch mit ihrer Schule mehr identifizieren – und das Schulklima versinkt in Apathie und Chaos.
In ihrem Artikel geht die Lehrerin, soweit ich das erkennen kann, nicht speziell auf Mobbing ein. Aber die von der Lehrerin beschriebene Doppelwirkung von Diskriminierung nimmt einen Schüler, der gemobbt wird, „in die Zange“: Orientierungslose Schüler ohne richtiges Vorbild drängen zum Mobbing – und der diskriminierende Lehrer, der den Schüler quasi für „vogelfrei“ erklärt hat, hält sie nicht zurück. Die „Mobbingzange“ greift von zwei Seiten, ruht aber nur in einer Hand: in der des Lehrers. Insofern ist die Mobbingzange eine schulische „Mobbingfalle“.
Sehen wir nicht auch in Friedenau Lehrer, die einen Schüler diskriminieren ? Und zwar einen Schüler, der Jude ist und Deutsch angeblich nicht als Muttersprache, sondern „nur“ mit englischem Akzent spricht. Warum wird dieser Schüler nicht effektiv vor Mobbing geschützt, was doch eigentlich die Regel sein muss ? Wurde dieser Schüler etwa gerade wegen seiner jüdischen Religion und seiner jüdischen Herkunft von einzelnen Lehrern – wenn auch vielleicht bloß unterbewusst – abgelehnt, „nicht für voll genommen“ – und dadurch diskriminiert, dass ihm Hilfe verweigert wurde, die ANDEREN nichtjüdischen Schülern in einer Mobbingsituation möglicherweise doch zuteil geworden wäre ?
Die Diskriminierung von Schülern werde im nachhinein noch gerechtfertigt, sagt die Autorin: Ein Lehrer, der einen Schüler schlage, werde zum Opfer erklärt, der Schüler dagegen zum Täter – es finde also eine Täter-Opfer-Umkehr statt. Wie sieht es in Friedenau aus ? Wird ein Schüler, der sich offen zum Judentum bekennt, etwa nicht zum Täter erklärt – mit dem unterschwelligen Vorwurf, der Jugendliche habe ja unbedingt sein Judentum offenbaren wollen und sei deshalb an den Aggressionen der anderen selbst schuld ? Da einige offenbar den Eindruck erwecken wollten, dass die Schule das Opfer sei, mussten Politiker in den Diskurs eingreifen. So musste Volker Beck darauf hinweisen, dass der jüdische Junge das Opfer war, nicht die Schule. Es ist leider eine Begleiterscheinung von Diskriminierung, dass die stattgefundene Diskriminierung auch noch geleugnet wird, dass das Opfer nicht als Opfer anerkannt wird. In diesem Kontext ist der erste Satz des Zweiten Offenen Briefes aufschlussreich, den die Schulleitung erst an diesem Wochenende auf der Homepage der Schule veröffentlicht hat: „Wir als Friedenauer Gemeinschaftsschule erkennen unsere Verantwortung im Zusammenhang mit den antisemitischen und rassistischen Vorfällen an, aufgrund derer ein Schüler unsere Schule verlassen hat.“ Im Ersten Offenen Brief der Schulleitung eine Woche zuvor kam dieser Satz noch nicht vor. Ein Fortschritt, könnte man meinen. Aber erkennt die Schule wirklich ihre Verantwortung an – oder gibt sie nur ein Lippenbekenntnis ab ? Hat die Schule in der Zwischenzeit einmal Kontakt mit dem Schüler und seinen Eltern aufgenommen, um zu klären, ob und wenn ja, unter welchen Bedingungen der Schüler bereit wäre, wieder in die Schule zurückzukehren ? Hat die Schule den ernsthaften Willen, sich mit ihrer eigenen Rolle im Drama um ihren ehemaligen Schüler auseinanderzusetzen ?
In seinem Zweiten Offenen Brief hat Schulleiter Uwe Runkel die Vorfälle an seiner Schule also als „antisemitisch“ bezeichnet. Auch im Ersten Offenen Brief sprach Runkel vom „Problem des Antisemitismus“ an seiner Schule. Im Interview mit der „Welt“ ist er nicht mehr so sicher. Er sagt nämlich: „Es ist sehr gut möglich, dass Antisemitismus das Motiv ist. Aber wir können nicht in die Köpfe dieser Schüler hineinschauen.“ In seinem Zweiten Offenen Brief will Runkel ja die Verantwortung für „antisemitische“ Vorfälle übernehmen. Aber in den Medien rudert er zurück: Wie kann er die Verantwortung für antisemitische Vorfälle übernehmen, wenn er noch immer nicht genau weiß, ob die Vorfälle antisemitisch waren ? Wie lange braucht Herr Runkel eigentlich noch, um endlich zu erkennen, dass er es eindeutig mit Antisemitismus zu tun hat ?
Der Kommentar des Journalisten Thomas Schmoll, der das Interview geführt hat: Die Kritiker von Runkel würden Runkels Aussage bestimmt als „Herunterspielen“ der Vorfälle werten. Sollten die zwei Angreifer aber an der Schule bleiben, dann müsse Runkel ja versuchen, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und dürfe sie daher nicht „apodiktisch“ (kategorisch) verurteilen. Fassen wir also zusammen: Herr Runkel will unbedingt mit den Angreifern „ins Gespräch kommen“ – es sei ja nicht ganz klar, dass diese antisemitische Motive gehabt hätten – und er hält es für möglich, dass diese Täter an seiner Schule bleiben können. Mit der Mutter des 14jährigen wollte Runkel dagegen eher weniger „ins Gespräch“ kommen. Laut einem Bericht von Karen Noetzel in der „Berliner Woche“ sagte Uwe Runkel nämlich zur Mutter: „Hier lasse ich keinen Aktionismus zu.“ Runkel kann sich offenbar vorstellen, dass die Täter an seiner Schule bleiben – während der 14jährige die Schule verlassen musste. Verkehrte Welt.
Das ist die eine Seite der „Mobbingzange“: Die Diskriminierung des Opfers durch den Lehrer, indem er das Mobbing duldet und nicht eingreift. Und die andere Seite der Zange: Schüler, die – ohne Vorbilder in der Schule – außer Rand und Band geraten sind, die in ihrem Mobbing bis zum äußersten gehen können, auch weil sie wissen, dass sie einen Lehrer, der ihr Opfer diskriminiert, nicht wirklich fürchten müssen. Die Mutter des 14jährigen berichtet, dass es keinen Schulverweis für die Täter gegeben habe und auch keine Schulkonferenz – und eine Anzeige der Schule bei der Polizei sei „erst ganze drei Wochen“ nach dem Überfall an der Bushaltestelle erfolgt, als die Medien schon längst über den Skandal berichtet hatten.
So gesehen, ist bei Mobbing die Schule die Täterin hinter den Tätern – und damit auch im Fall des 14jährigen jüdischen Jungen die eigentlich Verantwortliche.
5) Wofür braucht Berlin eine schulische Antidiskriminierungsbeauftragte, die zur Diskriminierung an „Brennpunktschulen“ schweigt ?
An der Diskussion über diesen „Brandbrief“ im „Tagesspiegel“ (Stichwort: Diskriminierung an Brennpunktschulen) haben sich bisher unter anderem Franz Kloth, der Pressesprecher des Landesschülerausschusses Berlin, Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW Berlin und die Mitglieder des Berliner Abgeordnetenhauses Emine Demirbüken-Wegner (CDU) und Maja Lasic (SPD) beteiligt.
Was aber sagt die Antidiskriminierungsbeauftragte für Schulen der Senatsverwaltung zur Diskriminierung an „Brennpunktschulen“ ? Wie erwähnt, sagt sie im „Tagesspiegel“ bisher nichts dazu. Daher zum letzten Mal die gleiche Frage: Wofür hat Berlin eigentlich eine Antidiskriminierungsbeauftragte für Schulen ?
In den beiden Artikeln vom September 2016 in der „Berliner Zeitung“ und im „Tagesspiegel“ hat Frau Gomis übrigens ihre Email-Adresse veröffentlichen lassen. Die Adresse lautet: Saraya.Gomis@senbjf.berlin.de
Von Diskriminierung in Schulen Betroffene können sich also auch direkt an Frau Gomis wenden…
Anmerkung vom 13. und 14. April 2017:
Dem Marie-Josenhans-Institut liegt nun das Plenarprotokoll von der Sitzung des Berliner Abgeordnetenhauses am 6. April 2017 vor. Frau Scheeres wird daher nun in unserem Artikel nach diesem Protokoll zitiert, nicht mehr nach dem Bericht des Deutschlandfunks „Diskriminierung – aktuell wie lange nicht“ von Daniela Siebert vom 8. April. Deshalb lautet das Zitat von Frau Scheeres in der Überschrift nicht mehr „Die Berliner Antidiskriminierungsbeauftragte ging sofort in die Schule“, sondern „Unsere Antidiskriminierungsbeauftragten ist sofort in die Schule gegangen (…).“. Auch andere Aussagen von Frau Scheeres werden nun nach dem Protokoll zitiert. Ansonsten ist unser Artikel unverändert geblieben.